T3 Syncro
Unser 1992er T3 Syncro war zuerst nichts anderes als ein gut erhaltener Lieferwagen. Erst durch die geschickten Hände unseres Mechanikers Reto und zusätzlichen rund 250 Stunden Hilfsarbeit durch uns und unsere Freundin Baba, wurde er zu unserem neuen Zuhause. Für die Interessierten hier ein paar technische Angaben:
2.1 Liter Benzin-Motor
4-Rad Antrieb mit Sperrdifferenzial auf beiden Achsen
Servolenkung, auch wenn die ziemlich reparaturanfällig ist
65 Liter Benzintank
60 Liter Frischwassertank
Eingebaute, von aussen befüllbare 11 Liter Gasflasche zum Kochen
Drei Solarpanelen auf dem Dach und zwei Extra-Batterien für Kühlschrank, Licht und Standheizung
Standheizung mit Motorenvorheizung
16’’ Räder mit All Terrain Pneus, sechs Stück
Küche und Kleiderschrank Marke Eigenbau Reto Keller
Drehkonsole und klappbare Arbeitsfläche mit Zusatzlicht auf der Beifahrerseite
Dachzelt Overzone Medium, mit luxuriöser 160 cm Breite
Heckträgersystem für zweites Ersatzrad, Benzinkanister und Sandboards
Sonnenstore über die gesamte Länge
Insgesamt 12 Stromanschlüsse (Steckdose oder USB)
Worauf wir verzichten:
Nottoilette. Zum einen hört man immer wieder, dass Overlander diese nie brauchen, zum anderen haben wir verschiedene Systeme getestet und für nicht tauglich befunden. Ergo: Zur Not muss unser Grauwasserkübel wohl hinhalten. Allerdings werden wir für in der Nacht eine Lösung im Zelt (Flasche für Michael, Pibella für Tanja) bereit halten.
Dusche. Für Michael eine grosse Einschränkung, deshalb haben wir wenigstens eine mobile Solardusche mit 20 Liter dabei.
Namen. Nein, wir geben unserem Bus keinen anderen Namen als Bus oder allenfalls das gut schweizerische Büssli. Und Blumen kommen auch keine drauf. Basta.
Zusammen mit elf anderen Abenteurer und ihren Offroad-Fahrzeugen näherten wir uns den Geheimnissen der Automechanik an.